2.Liga regional: Beringen 1 - Regensdorf 1 1:2 / 29. August 2010

Ein Treffer reichte Beringen nicht, um gegen Regensdorf zu punkten.
Einen kapitalen Fehlstart legte Beringen im zweiten Saisonspiel gegen Regensdorf hin. Bereits in der ersten Minute rutschte Beringens Goalie Huber ein Corner durch die Finger ins Tor. Die Klettgauer zeigten sich geschockt vom Gegentreffer und hatten Mühe, ins Spiel zu finden. So gehörten die ersten 30 Minuten klar den Gästen. Dann steigerte sich das Team von Reto Colantonio jedoch, und nach einem schönen Durchbruch von Krasniqi stand Kadrioski goldrichtig und traf zum Ausgleich fünf Minuten vor der Pause. In der zweiten Spielhälfte war Beringen dann das deutlich bessere Team. Reihenweise kreierte das Heimteam Chancen, doch ein zweiter Treffer wollte nicht gelingen. Hier fehlte die Kaltblütigkeit des letztjährigen Topskorers Keles. So fiel der Siegestreffer für die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste bereits in der 55. Minute. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf schlug der Ball nach einem strammen Schuss in der hohen Ecke im Beringer Tor ein.

Hart umkämpft verlief das Duell zwischen Beringen und Regensdorf. Dabei setzten sich die Zürcher etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 2:1 durch. Bild Eberhard Lukas

2.Liga regional: Bülach 1 - Beringen 1 vom 22. August 2010

Llorente trifft kurz vor Schluss zum Beringer 2:1 Sieg!
Aufsteiger Beringen ist mit einem 2:1-Auswärtssieg bei Absteiger Bülach in die Meisterschaft gestartet. Das Team von Reto Colantonio, der in dieser Woche den C-Diplom-Trainerkurs absolviert hatte, feierte einen verdienten Sieg. Dies aufgrund der grösseren Anzahl Torchancen. Dabei spielte Beringen nicht einmal seinen besten Fussball, denn im Aufbau passierten viele Zuspielfehler und Ballverluste. Bei Beringen stimmte allerdings bei allen Akteuren die Einstellung. Die Geschichte der ersten Spielhälfte ist schnell erzählt. Beringen vergab durch die Neuzugänge Kanik zu Beginn und Demirtas zum Ende der ersten Spielhälfte hochkarätige Chancen. Bülach hatte dem einen Lattentreffer entgegenzusetzen. Nach der Pause hatte Beringen einen kurzen Durchhänger, den die Platzherren prompt auszunutzen wussten. Medina traf nach zehn Minuten der zweiten Spielhälfte mit einem herrlichen und unhaltbaren Schuss in die obere Torecke zur Bülacher Führung. Die Klettgauer reagierten jedoch und kamen nur kurze Zeit später zum Ausgleich. Keles wurde schön freigespielt und schloss einen Konter zum 1:1 ab. Mit Demirtas, Kanik, Kara, Selvi und Bächtold standen fünf Neuzugänge in der Startformation. Der sechste kam in der 80. Minute und sorgte für die Entscheidung. Die Rede ist von Javier Llorente, der zwei Minuten vor Schluss für den Siegestreffer verantwortlich zeigte, indem er überlegt zum 2:1 traf. (luk)

Dank sechs Punkten in den letzten beiden Spielen gelang Beringen der Aufstieg in die 2. Liga regional – Diessenhofen leistete Schützenhilfe.

I3. LIGA Während die Spieler des FC Beringen nach dem Kantersieg gegen Centro Gallego (11:0) den Aufstieg bejubelten, kullerte beim gescheiterten Neftenbach die eine oder andere Träne. Der langzeitige Tabellenführer hätte gegen Diessenhofen nur einen Punkt benötigt, um den Aufstieg sicherzustellen. Aber es kam anders: Diessenhofen mimte den Spielverderber und gewann mit 1:0. Und da Neftenbach zwei Gelbe Karten kassierte, spielt nun Beringen aufgrund der entscheidenden Strafpunkte nächste Saison in der 2. Liga regional.

Beringen glaubte an seine Chance

Im allerletzten Saisonspiel schaffte das Team von Trainer Reto Colantonio den Sprung an die Tabellenspitze. Zwei Runden vor Schluss standen die Klettgauer noch mit dem Rücken zur Wand: Sie verloren gegen die SVS 2 und strauchelten auch über Wülflingen. Damit betrug der Rückstand auf den damaligen Leader Neftenbach sechs Punkte – eine hohe Hypothek. Doch Beringen zeigte Moral, besiegte Neftenbach im Direktduell und holte sich auch den Pflichtsieg gegen Absteiger Centro Gallego. «Wir liessen den Kopf nicht hängen und haben immer an die Aufstiegschance geglaubt», begründete Präsident Rolf Brachs den erfolgreichen Schlussspurt.

Schützenhilfe aus dem Thurgau

Aus eigener Kraft hätten die Beringer den Aufstieg nicht mehr schaffen können. Sie mussten auf Diessenhofen hoffen, das gegen Neftenbach spielte. Thür brachte die Thurgauer nach einer Viertelstunde in Führung, während Neftenbach immer überhasteter gegen die drohende Niederlage anrannte. «Wir wussten, dass es für Neftenbach schwierig wird, gegen Diessenhofen zu punkten», sagte Präsident Brachs. Diessenhofen seinerseits bestätigte mit diesem Sieg seine erfolgreiche Rückrunde und ermöglichte Beringen den Sprung auf Platz eins.

Individuelle Qualität

Beringen wollte in dieser Spielzeit unbedingt aufsteigen und gab demnach den ersten Platz als Saisonziel vor. Die Mannschaft wurde entsprechend mit erfahrenen Spielern aufgebaut. Die individuelle Klasse der Spieler erwies sich aber nicht immer als Pluspunkt. Bei den insgesamt sechs Saisonniederlagen konnte diese individuelle Stärke nicht auf den Platz gebracht werden. Aber in der Schlussphase stimmte das Kollektiv wieder, und das fast Unmögliche gelang doch noch.